Kollaboration

Kollaborative Zusammenarbeit und externe Perspektiven als Mehrwert für dein Projekt

Stefanie Krüsi

Stefanie Krüsi

In einer Welt, die von zunehmender Komplexität und schnellem Wandel geprägt ist, ist Kollaboration unabdingbar - insbesondere, wenn externe Dienstleister ins Spiel kommen. Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Auftraggeber:in und -nehmer:in ermöglicht es, Barrieren abzubauen und die kollektive Intelligenz zu nutzen.

In einem Projekt mit unternehmensinternen sowie externen Personen geht es noch mehr darum, Ziele gemeinsam zu erarbeiten, dafür ein Verständnis zu entwickeln, dadurch Neues zu kreieren und zu entwickeln und dabei die Vielfalt der Perspektiven – intern wie extern – zu integrieren und als Bereicherung zu sehen. Durch kollaborative Arbeitsweise bekommen nicht nur innovative Ideen und Kreativität aller Beteiligten genügend Platz, sondern vor allem werden Ziele im Team erarbeitet und können dadurch auch mit voller Kraft und Unterstützung aller Teammitglieder effizient und effektiv umgesetzt werden.

Mehrwert von externen Perspektiven

Doch warum lohnt es sich für Unternehmen und Organisationen überhaupt, eine externe Perspektive in ihre Projekte einzubringen?

  1. Die berühmte Betriebsblindheit ist unvermeidbar. Wenn Externe in ein Projekt einbezogen werden, haben sie einen frischen Blick, kombinieren Produkte, Dienstleistungen und Botschaften neu und bringen kreative Ideen ein, die vielleicht über den Tellerrand hinausgehen und das Unternehmen ermutigen, etwas anderes auszuprobieren.

  2. Externe können ein internes Team neu beleben und frischen Wind in die Organisation bringen. Die Konstellation ändert sich, die Dynamik verschiebt sich, Rollen werden vielleicht getauscht oder der eine oder andere traut sich etwas zu, was in der bisherigen Konstellation nicht der Fall war. Wichtig: Es geht immer um ein Miteinander, in dem jede:r einen klaren Beitrag leistet.

  3. Ein Unternehmen oder eine Organisation kann bei speziellen Projekten, die nicht zum Tagesgeschäft gehören, aber auch bei wiederkehrenden Themen von der Erfahrung, dem spezialisierten Know-How oder dem Trendwissen der Externen profitieren.

  4. Und meist das Hauptargument (oder zumindest das ausschlaggebende Argument), um externe Dienstleistungen in Betracht zu ziehen: Zeit und Ressourcen. Denn gerade bei Sonderprojekten wie z.B. Firmenjubiläen, Grossveranstaltungen, Produkteinführungen, der Erstellung einer neuen Website inkl. aller Inhalte, Change-Projekten oder Messen und Konferenzen fehlt es oft an Zeit und Ressourcen.

Kollaborative Arbeitsweise als Schlüssel

Als externe Dienstleisterin geht es zunächst immer darum, schnell ein tiefes Verständnis für die Unternehmenskultur und die spezifischen Bedürfnisse der Kund:innen zu entwickeln. In einem nächsten Schritt sehe ich meine Rolle als externe Dienstleisterin nicht nur darin, fertige Lösungen zu präsentieren (das kann natürlich auch mal der Fall sein, wenn das kundenseitig gewünscht wird), sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem innovative Ideen gemeinsam entwickelt werden können. Der Schlüssel dazu liegt in einer kollaborativen Arbeitsweise.

Aktives Zuhören und das Einbeziehen aller Beteiligten in den Prozess fördern Innovation und stärken das Vertrauen und die Beziehungen zwischen allen Beteiligten im Projektteam.

Workshop-Settings und gemeinsame Brainstormings bieten dafür eine gute Plattform. Sie ermöglichen es, Hierarchien temporär aufzulösen, interne und externe Akteure zu vermischen und einen freien Ideenfluss zu fördern. In solchen Settings kann jede:r seine Expertise einbringen – frei von dem Druck, sofort perfekte Lösungen liefern zu müssen. Das Ergebnis: kreativere Lösungen und ein höheres Commitment aller Beteiligten für die finale Idee (was, wie oben erwähnt, eine zielgerichtetere und effizientere Umsetzung bis zum gewünschten Ergebnis fördert).

Offenheit und Wertschätzung als Kern

In unseren Kundenprojekten erlebe ich immer wieder, wie eine offene, wertschätzende und gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen externem Dienstleister und internen Führungskräften sowie dem Projektteam nicht nur zu überzeugenden Ergebnissen führt, sondern auch den Zusammenhalt im Team und die Motivation jedes Einzelnen stärkt. Gemeinsam erarbeitete Ideen verschwinden nicht in der Schublade, sondern führen zu nachhaltigen Veränderungen und Erfolgen.

Welche Erfahrungen hast du in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleister:innen gemacht? Und wie stellst du dir die ideale Zusammenarbeit und Rollenverteilung vor, wenn ein:e externe Dienstleister:in in eines deiner Projekte involviert ist?

Wenn dein Unternehmen, deine Organisation oder dein Projekt eine externe Sichtweise braucht oder jemanden, der einen Rahmen für eine kollaborative Arbeitsweise schafft – dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um frischen Wind reinzulassen und mit uns Kontakt aufzunehmen. 🙂

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